Zero-Bonds (Nullkuponanleihe)
Diese Form der Anleihe unterscheidet sich von den anderen durch einen nicht vorhandene Auszahlung der Zinserträge. Eine Rendite ergibt sich ausschließlich durch die Differenz zwischen Ausgabe- und Verkaufskurs. Das heisst nicht, dass gar keine Zinsen gezahlt werden. Die Zinserträge werden nur direkt wieder angelegt.
Kursveränderungen bei Zero-Bonds
Der Kurs richtet sich wie bei allen Anleihen nach dem gegenwärtigen Zinsniveau. Als Leitwert für das Zinsniveau kann der gegenwärtige Europäische Leitzinssatz gelten. Sinken die allgemeinen Zinsen, dann steigt der Kurs stärker als bei normalen Anleihen. Bei einem Zinsanstieg fällt der Kurs eines Zero-Bonds hingegen deutlicher. Außerdem gleicht sich der Kurs bei geringer werdender Restlaufzeit dem am Fälligkeitstag festgelegtem Rückzahlungsbetrag an.
Fazit zu Zero-Bonds als Instrument für die Altersvorsorge
Im Vergleich zu anderen Anleiheformen schwankt der Kurs von Zero-Bonds stärker und sollte daher nur einen kleineren Teil des für die Altervorsorge zur Verfügung stehenden Kapitals ausmachen. Interessant bei dieser Anleiheform sind auch mögliche Steuervorteile, da Gewinne erst nach dem Verkauf versteuert werden müssen. Verkaufen Sie Zero-Bonds erst, wenn sie im Ruhestand sind, werden die Gewinne niedriger besteuert.