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Einfluss der Konjunktur auf die Branchen S - Z

Software

Die Softwareunternehmen konnten in den letzten Jahren hohe Umsatz- und Gewinnsteigerungen erzielen. Eine Bewertung von einzelnen Softwareunternehmen ist schwierig. Besonders dann, wenn sie eher klein sind und das Geschäftsmodell noch nicht lange im Markt erprobt wurde. Außerdem werden auch viele kleinere Unternehmen von den etablierten Konzernen wie beispielsweise SAP, Microsoft, Oracle oder Cisco Systems geschluckt. Diese Branche ist eher konjunkturdämpfend, da die Unternehmen nicht auf die Software verzichten können.

Stahl

Die Stahlhersteller sind die Zyklischer schlechthin. Die Umsätze und Gewinne sind abhängig von den am Markt erzielbaren Stahlpreisen. Die Stahlpreise steigen, wenn Stahl von anderen Wirtschaftszweigen insbesondere der Bau- und Maschinenbauindustrie verstärkt nachgefragt wird. In den letzten Jahren wurden die Stahlpreise durch die Nachfrage aus China, Indien und anderen Schwellenländern angefeuert. Weiterhin erleben wir eine Konsolidierungsphase in der Stahlbranche und eine stärke Spezialisierung auf bestimmte Stahlprodukte. Es gibt weit über 3000 unterschiedliche Stahlsorten mit unterschiedlichen Einsatzbereichen. Stahlaktien können in wirtschaftlichen Schwächephasen von spekulativen Anlegern gekauft werden.

Telekommunikation

Die Telekommunikationsbranche konnte in den letzten Jahren hohe Zuwachsraten verzeichnen. Der Telekommunikationsmarkt wird nicht so stark von konjunkturellen Entwicklung beeinflusst. Konservative Anleger sollten große Gesellschaften aus Nordamerika und Europa kaufen, da diese häufig überdurchschnittliche Aktienrenditen anbieten. Spekulative Anleger können auch Titel aus Emerging Markets in ihr Depot aufnehmen, da dort noch Telekommunikationsnetze aufgebaut werden müssen.

Versicherungen

Die Versicherungsbranche ist ziemlich konjunkturresistent und sehr gut für konservative Anleger geeignet. Es treten kaum Kursschwankungen und nur wenige Verlustjahre auf. Zudem besitzen Versicherungen einen hohen Substanzwert, da Versicherungen umfangreiche Beteiligungen an anderen Unternehmen und Immobilien besitzen.

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